Mit dem Zug nach Italien: München, Teil 2

Nach dem Anreisetag beginnt der erste volle Tag in München erstmal mit Aufwachen im Hotelzimmer, wo ich gemütlich im Bett recherchiere, was wir denn heute machen können. Denn so akribisch ich Zugfahrten, Unterkünfte und die allgemeine Reiseroute geplant habe: Was man vor Ort dann genau macht, lasse ich gerne auf mich zukommen. Ich reise eher nicht mit einer Checkliste an, was ich in Ort X alles gesehen und gemacht haben „muss“, auch wenn ich total verstehe, dass auch das seinen Reiz hat, wenn man möglichst viel rausholen möchte aus einem Aufenthalt. Aber da ich sowieso nie sagen kann, ob ich an einem Tag viel Energie oder wenig habe, ob ich Menschenmengen ertrage oder das gar nicht geht, oder ob ich womöglich den ganzen Tag mit Migräne im Bett liege, neige ich eher nicht zu festen Plänen oder vorher gekauften Eintrittskarten.

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Mit dem Zug nach Italien: München, Teil 1

Am 23.08.2025 war es dann so weit und die lange geplante Reise ging endlich los.

Zugegeben, ich habe in den Tagen und Wochen vorher immer wieder damit gehadert. So eine lange Reise, so viele verschiedene fremde Orten, Bette, Eindrücke, werde ich damit überhaupt klarkommen? Wird mit den Zügen alles klappen? Werden die Unterkünfte okay sein? Und wäre es nicht doch schlauer gewesen, meinen angstgestörten Arsch wieder für zwei Wochen an der Ostsee zu parken? All dies sagte ich regelmäßig dem besten Mitreisenden von allen, der darauf wie immer erwiderte: „Wir finden nur raus, ob es gut ist, wenn wir es machen.“ (Daraufhin brummte ich nur, denn er hatte ja recht.)

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