Vom ziellosen Schreiben

Bisher macht es mir erstaunlich viel Spaß, hier regelmäßig weiter am Reisebericht zu tippen oder zwischendurch mal ein kleines Alltagsupdate zu geben.

Natürlich schreit währenddessen auch die ganze Zeit die Stimme in meinem Hinterkopf, dass ich doch stattdessen bitte an meinem Schreibprojekt arbeiten soll, dem einen oder dem anderen, statt meine Zeit mit Tagebuchbloggen zu vertrödeln. Die preußische Arbeitsmoral, sie ist nicht stillzukriegen. Aber ich glaube, ich brauche auch noch ein paar Tage, bis ich wieder gezielt über Geschichten nachdenken kann. Dazu war der Drei-Wochen-Urlaub auf jeden Fall sehr wirkungsvoll, ich habe quasi alle Arbeitsdinge sehr gründlich aus den Gedanken geschüttelt, aber so langsam müsste ich mich mal wieder eingrooven.

Am Ende des Eintrags folgt außerdem noch ein Veranstaltungstipp in Hamburg, inklusive meiner Wenigkeit.

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Mit dem Zug nach Italien: München, Teil 1

Am 23.08.2025 war es dann so weit und die lange geplante Reise ging endlich los.

Zugegeben, ich habe in den Tagen und Wochen vorher immer wieder damit gehadert. So eine lange Reise, so viele verschiedene fremde Orten, Bette, Eindrücke, werde ich damit überhaupt klarkommen? Wird mit den Zügen alles klappen? Werden die Unterkünfte okay sein? Und wäre es nicht doch schlauer gewesen, meinen angstgestörten Arsch wieder für zwei Wochen an der Ostsee zu parken? All dies sagte ich regelmäßig dem besten Mitreisenden von allen, der darauf wie immer erwiderte: „Wir finden nur raus, ob es gut ist, wenn wir es machen.“ (Daraufhin brummte ich nur, denn er hatte ja recht.)

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